NACHMITTAGS, AN FASSADEN sich abschüttelnde Nadelzweige. Liege unter Decken, unvertraut, fast nackt. Ein Bild, schwarz-weiß, vis-à-vis, beim Wegdämmern. Weiß beim Aufwachen wieder, was ich schreiben sollte. Mit Fingerkuppen an der Wand lang. Taste. Gegenüber das Haus. Sehr durchlässig, bedacht. Klammernd an jeden Laut, den die Umgebung ausspuckt. Hand & Mauer lassen einander los. Ich setze mich auf; das Licht, violett oder dunkelgrau; sprühende Gischt; weiß, was ich schreiben sollte. Ein Bein, das andere auch. Unten, Kästen aus Kantensteinen gesetzt. Blumenerde, verstreut. Bolzende Kinder. Vom Turnunterricht bekannt, quietschende Sohlen. Diese rostige Teppichstange umkurvend. Giebel, schief wie wankende Maste. Mitten im Februar. Fühle mein Ohrläppchen nach. Durch Passagen geht ein Wind in den Hof. Schaurig dann, lustige Fährten; Schnitzeljagden durchs Beet; wehende Zweifel, flattern ab. »Erst ein Bein, dann das andere!«, sage ich laut. Hebe das Knie, stehe auf. Über fremden Fußboden. Durchquere den dunklen Raum. Blicke den Hof runter. Geräusche dringen ins Zimmer. Das Fenster auf kipp. Rostiges Eiseneck. Wäsche daran. Die Turmglocke; der frühere Abend, naht. Nachbarschaft, verschwommen oder felsengrau. Hinter Balkonen Wohnzimmer. Fernsehgeräte, flackernd. Topfpflanzen vergangener Jahre, verdorrt. Der Kommentator, der vom Stadion aus, vor frenetisch jubelnden Fans, eine Aufstellung abliest.