so, dichte, befinden uns jetzt kurz vor heureka. lagebericht. vor
mir eine wanne, gefüllt mit etwas, das wie tomatensaft aussieht
und auch so schmeckt, aber ganz bestimmt nicht tomatensaft ist.
kann seit stunden keine andern mehr hören, die sagen, einmal im
leben baden wir in milch. vorsichtig versuche ich, das epizentrum
der ruhe zu bestimmen. testphase, dass ich meine empathie zum
maulkorb umbaue und dann in den spiegel schaue. schritt in die
wanne. ich bin nackt, du trägst haut. wände daneben, haltlos in
raumecken irrend, indiz für den erstkontakt? hm. einer von uns
hat den finger in die wunde gelegt und nur der finger tut weh.
haut rötet sich, rötet die milch. der andere will den einen trösten,
fühlt mit einer unbekannten größe. was-weiß-ich-wer oder wir
in der schwebe: ziemlich indifferent. keiner kriegt den mund auf.
frust, der sich in energie umwandelt, wenn die wanne sich so lang
mit schweigen auflädt, bis du rausrennst. dichte, ich bitte dich, will
ich noch rufen, triffst du auf wilde, vergiss die geschenke nicht.